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Dirk Breuer: Rails goes SOA

Je komplexer ein System wird, desto schwieriger ist es dieses System in einer monolithischen Form zu beherrschen. Was zu Beginn des Projekts noch maßgeblich zur effizienten Entwicklung beigetragen hat, ist nun oft eine Fehlerquelle, erschwert die Integration neuer Features und lässt sich schlecht skalieren und überwachen.

Mit Hilfe einer Service-Orientierten Architektur (SOA) lässt sich ein solch monolithisches System entzerren und als eine Komposition von Geschäftsprozessen betrachten. In der Entwicklung können so neue Funktionalitäten wesentlich fokussierter realisiert werden, die zumal schwierige Integrationsleistung muss nicht mehr vom Software-Entwickler geleistet werden, sondern wird in die Architektur abstrahiert. Die somit entstandenen Services lassen sich dabei leichter skalieren, warten und überwachen. Zudem wird das System für die Fachseite deutlich transparenter.

Wir wollen vorstellen, wie bei pkw.de eine SOA mit Hilfe des Apache RPC-Frameworks Thrift etabliert wurde. Welche Schwierigkeiten dabei auftraten und wie sich diese meistern ließen. Folgende Fragen sollen in diesem Vortrag geklärt werden:

- Was bedeutet SOA im Kontext einer Webapplikation?
– Wie schneide ich Services aus einem monolithischen System heraus?
– Wie setze ich eine SOA konkret mit Hilfe von Thrift und Rails um?

Foto Dirk Breuer

Dirk Breuer hat an der Fachhochschule Köln Medieninformatik studiert und ist seit Ende 2005 begeisterter Rubyist und Rails-Entwickler. Zur Zeit ist er bei der Caroo GmbH als Software-Entwickler beschäftigt und für die Einführung einer SOA für die Online-Börse pkw.de mitverantwortlich.